Trotz des Umstands, dass ich mich gerade darüber wundere, dass hier fast jeder zweite Post in irgendeiner Form mit Fäkalhumor zu tun hat, möchte ich doch gerade mal eine Mail eines Arbeitskollegen von mir zum allerbesten geben, die heute Nacht um 4:23 Uhr über den ALL-Mailverteiler meines Arbeitgebers an sämntliche Kollegen geschickt wurde.
Betreff: ...mal sehen...
…ob das ein gutes Ende nimmt…
nach diversen Toiletten-Gängen in der Zwischenzeit, hoffe ich bald etwas Schlaf zu kriegen…
Verzweifle gerade und melde mich später…
Detlef
(Der Name wurde aus Datenschutzgründen verfälscht)
Ni!
Fx
2009-03-11
2009-03-05
1.MOSE 19, 30-36
Lot und seine Töchter
30 Und Lot zog weg von Zoar und blieb auf dem Gebirge mit seinen beiden Töchtern; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben; und so blieb er in einer Höhle mit seinen beiden Töchtern.
31 Und da sprach die ältere zu der jüngeren: Unser Vater ist alt, und kein Mann ist mehr im Lande, der zu uns eingehen könnte nach aller Welt Weise.
32 So komm, lass uns unserm Vater Wein zu trinken geben und uns zu ihm legen, dass wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater.
33 Da gaben sie ihrem Vater Wein zu trinken in derselben Nacht. Und die erste ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; und er ward's nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand.
34 Am Morgen sprach die ältere zu der jüngeren: Siehe, ich habe gestern bei meinem Vater gelegen. Lass uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dass Du hineingehst und Dich zu ihm legst, damit wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater.
35 Da gaben sie ihrem Vater auch diese Nacht Wein zu trinken. Und die jüngere machte sich auch auf und legte sich zu ihm; und er ward's nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand.
36 So wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater.
30 Und Lot zog weg von Zoar und blieb auf dem Gebirge mit seinen beiden Töchtern; denn er fürchtete sich, in Zoar zu bleiben; und so blieb er in einer Höhle mit seinen beiden Töchtern.
31 Und da sprach die ältere zu der jüngeren: Unser Vater ist alt, und kein Mann ist mehr im Lande, der zu uns eingehen könnte nach aller Welt Weise.
32 So komm, lass uns unserm Vater Wein zu trinken geben und uns zu ihm legen, dass wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater.
33 Da gaben sie ihrem Vater Wein zu trinken in derselben Nacht. Und die erste ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; und er ward's nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand.
34 Am Morgen sprach die ältere zu der jüngeren: Siehe, ich habe gestern bei meinem Vater gelegen. Lass uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dass Du hineingehst und Dich zu ihm legst, damit wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater.
35 Da gaben sie ihrem Vater auch diese Nacht Wein zu trinken. Und die jüngere machte sich auch auf und legte sich zu ihm; und er ward's nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand.
36 So wurden die beiden Töchter Lots schwanger von ihrem Vater.
2009-03-02
Hömmel und Hille
Gerade erzählte mir ein Arbeitskollege eine Anekdote über Himmel und Hölle. (Ja, es ist aus dem Film 'Die Weisheit der Krokodile' mit Jude Law)
Diese besagte, dass die Hölle eine riesige, festlich gedeckte Tafel sei, mit den reichhaltigsten und köstlichsten Speisen, die bis in alle Ewigkeit frisch gedeckt wird. Das reinste Schlaraffenland. Das einzige Manko sei die Tatsache, dass man nur mit Stäbchen essen darf und zwar mit 2 Meter langen. Da das auf die Kette bekommen hat müssen die Bewohner der Hölle bis in alle Ewigkeit im Schlaraffenland verhungern. Grausam.
Der Himmel ist im Prinzip genau das Gleiche. Eine riesige, festlich gedeckte Tafel mit den reichhaltigsten und köstlichsten Speisen, die bis in alle Ewigkeit frisch gedeckt wird. Das reinste Schlaraffenland. Auch hier gilt die Einschränkung, dass man nur mit 2 Meter langen Essstäbchen schnabulieren darf. Der einzige Unterschied ist, dass die Bewohner des Himmels auf die Idee gekommen sind, sich gegenseitig zu füttern. .__.
Was mir an dieser Anekdote Sorgen macht ist, dass ich bis zur Pointe nur überlegt habe, wie ich mit 2 Meter langen Essstäbchen das Essen zum Mund führen könnte... It's so cozy in hell.
Ni!
Fx
Diese besagte, dass die Hölle eine riesige, festlich gedeckte Tafel sei, mit den reichhaltigsten und köstlichsten Speisen, die bis in alle Ewigkeit frisch gedeckt wird. Das reinste Schlaraffenland. Das einzige Manko sei die Tatsache, dass man nur mit Stäbchen essen darf und zwar mit 2 Meter langen. Da das auf die Kette bekommen hat müssen die Bewohner der Hölle bis in alle Ewigkeit im Schlaraffenland verhungern. Grausam.
Der Himmel ist im Prinzip genau das Gleiche. Eine riesige, festlich gedeckte Tafel mit den reichhaltigsten und köstlichsten Speisen, die bis in alle Ewigkeit frisch gedeckt wird. Das reinste Schlaraffenland. Auch hier gilt die Einschränkung, dass man nur mit 2 Meter langen Essstäbchen schnabulieren darf. Der einzige Unterschied ist, dass die Bewohner des Himmels auf die Idee gekommen sind, sich gegenseitig zu füttern. .__.
Was mir an dieser Anekdote Sorgen macht ist, dass ich bis zur Pointe nur überlegt habe, wie ich mit 2 Meter langen Essstäbchen das Essen zum Mund führen könnte... It's so cozy in hell.
Ni!
Fx
2009-02-28
Weibliche Feuerwehr
Kürzlich stand ich vor einem Stehpissoir und war ein wenig in Gedanken. Da musste ich aus irgendeinem Grund an die Feuerwehr denken und mir fiel auf, wie phallisch ihre Vorgehensweise ist. Schlauch raus. Wasser marsch. Die Analogie ist einleuchtend. Der Feuerwehrschlauch ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine männliche Erfindung, genau wie das gesamte Drumherum. Wie zum Beispiel die beim transport kompakte und vor dem Gebrauch erigierende Rettungsleiter.
Wie würde die ganze Apparatur wohl aussehen, wenn unsere Gesellschaft matriarchischen Ursprungs wäre? Würde es dann gewaltige Apparaturen geben, welche sich über den Krisenherd hocken und das Wasser von oben rieseln lassen? Sicherlich würde man niemals eine einzige Löschapparatur allein sehen, denn sie erscheinen immer zusammen am Einsatzort. Außerdem würde die Löschapparatur jedesmal direkt vor Ort einer Intensivstreinigung und Neuordnung ihrer Accessoires unterzogen werden. Und sie wäre Pantone Pink...
Ni!,
Fx
Wie würde die ganze Apparatur wohl aussehen, wenn unsere Gesellschaft matriarchischen Ursprungs wäre? Würde es dann gewaltige Apparaturen geben, welche sich über den Krisenherd hocken und das Wasser von oben rieseln lassen? Sicherlich würde man niemals eine einzige Löschapparatur allein sehen, denn sie erscheinen immer zusammen am Einsatzort. Außerdem würde die Löschapparatur jedesmal direkt vor Ort einer Intensivstreinigung und Neuordnung ihrer Accessoires unterzogen werden. Und sie wäre Pantone Pink...
Ni!,
Fx
2009-02-19
Orwell hatte unrecht...
... er hat untertrieben. Genau in diesem Moment sitze ich wieder vor meinem Teleschirm und lade meine aktuellen Gedanken ins Kollektive Gedächtnis hoch. Widerstand ist zwecklos. Wenn man überlegt, dass man mittlerweile schon Pong mit seinem Gedächtnis spielen kann (Quellenangaben sind überflüssig, googlet einfach das Kollektiv). Pong kam 1972 raus und heutzutage verbrennen Menschen auf unseren Teleschirmen so realistisch, dass einem das Wasser bei dem anblick des geschmorten Fleisches geradezu im Mund zusammenläuft.
Also baut Euch schnellstens Helme aus Alu-Folie, denn sonst landen Eure Gedanken omnipräsent im Ministerium für Liebe.
Ich schätz mal, bald wird das Surfen im Internet durch Gedankenkontrolle erheblich einfacher werden. Ist natürlich Klasse, wenn das gesamte Gehirn voller Cookies und Pornowerbung ist. Meine Kinder werden dann eines Tages nicht mehr zockend vor dem Computer sitzen, sondern nur noch apathisch auf dem Wasserbett hocken und im Kopf "Killerspiele" spielen oder masturbieren. Als Antwort auf "Essen ist fertig!" ertönt dann nur eine zum weinen realistische, besonders männliche (oder weibliche) synthetische Computerstimme, das Alter Ego meines Sohnes (oder Tochter), die dem alten Knacker sagt, er solle sich gefälligst verpissen, die Online Schulmassaker Instanz laufe gerade.
Warum auch Schulmassaker mit langweiligen Anti-Terror Spielen üben? Warum nicht gleich den Ernstfall spielen? VirginiaTech's Mind Controlled Massive Multiplayer Online Blood Spraying Shooter wird DER Renner im Jahre 2032. Und da Schulmassaker dann eh an der Tagesordnung sind (so 3 pro Tag pro Schule) ist es ohnehin keinem Kind mehr erlaubdie Lehranstalt unbewaffnet zu betreten (Metalldetektoren am Eingang schicken unbewaffnete Kinder wieder nach Hause). Und der letzte Schrei bei den Schülern ist die iGun von Apple. Brilliantes Design und Social Networking in einer so simpel zu bedienenden Waffe; der letzte Schrei!
Von daher stresst es dann nur noch die zartbesaiteten, wenn während einer Matheklausur Gewehrstakkatos von den hinteren Reihen knallen. Die Mitschüler haben den Übeltäter ohnehin schon durchlöchert, bevor man seine iGun überhaupt erst rausgekramt hat.
Solch vorbildliche Kill-Statistiken, wie das kollektive Wiki-Gedächtnis sie zu den Schulmassakern unserer Zeit anführt sind dann jederzeit durch einen Mind-Tab-Druck in sein Blickfeld projizierbar.
Siehe -> http://en.wikipedia.org/wiki/Columbine_High_School_massacre
Vorbildlich Wikipedia: "Rachel Scott, age 17, killed by shots to the head, torso, and leg on a grassy area next to the West Entrance of the school." Ihr habt die Punktzahl vergessen. Denn ein Headshot gibt ja bekanntlich nen höheren Score.
Eric Harris und Dylan Klebold wären stolz auf ihre Bilanz, könnten sie sie nur sehen.
Wir sollten sie ins kollektive Gedächtnis mergen. Ach stimmt, das ist ja schon geschehen.
Ni!
Fx
Also baut Euch schnellstens Helme aus Alu-Folie, denn sonst landen Eure Gedanken omnipräsent im Ministerium für Liebe.
Ich schätz mal, bald wird das Surfen im Internet durch Gedankenkontrolle erheblich einfacher werden. Ist natürlich Klasse, wenn das gesamte Gehirn voller Cookies und Pornowerbung ist. Meine Kinder werden dann eines Tages nicht mehr zockend vor dem Computer sitzen, sondern nur noch apathisch auf dem Wasserbett hocken und im Kopf "Killerspiele" spielen oder masturbieren. Als Antwort auf "Essen ist fertig!" ertönt dann nur eine zum weinen realistische, besonders männliche (oder weibliche) synthetische Computerstimme, das Alter Ego meines Sohnes (oder Tochter), die dem alten Knacker sagt, er solle sich gefälligst verpissen, die Online Schulmassaker Instanz laufe gerade.
Warum auch Schulmassaker mit langweiligen Anti-Terror Spielen üben? Warum nicht gleich den Ernstfall spielen? VirginiaTech's Mind Controlled Massive Multiplayer Online Blood Spraying Shooter wird DER Renner im Jahre 2032. Und da Schulmassaker dann eh an der Tagesordnung sind (so 3 pro Tag pro Schule) ist es ohnehin keinem Kind mehr erlaubdie Lehranstalt unbewaffnet zu betreten (Metalldetektoren am Eingang schicken unbewaffnete Kinder wieder nach Hause). Und der letzte Schrei bei den Schülern ist die iGun von Apple. Brilliantes Design und Social Networking in einer so simpel zu bedienenden Waffe; der letzte Schrei!
Von daher stresst es dann nur noch die zartbesaiteten, wenn während einer Matheklausur Gewehrstakkatos von den hinteren Reihen knallen. Die Mitschüler haben den Übeltäter ohnehin schon durchlöchert, bevor man seine iGun überhaupt erst rausgekramt hat.
Solch vorbildliche Kill-Statistiken, wie das kollektive Wiki-Gedächtnis sie zu den Schulmassakern unserer Zeit anführt sind dann jederzeit durch einen Mind-Tab-Druck in sein Blickfeld projizierbar.
Siehe -> http://en.wikipedia.org/wiki/Columbine_High_School_massacre
Vorbildlich Wikipedia: "Rachel Scott, age 17, killed by shots to the head, torso, and leg on a grassy area next to the West Entrance of the school." Ihr habt die Punktzahl vergessen. Denn ein Headshot gibt ja bekanntlich nen höheren Score.
Eric Harris und Dylan Klebold wären stolz auf ihre Bilanz, könnten sie sie nur sehen.
Wir sollten sie ins kollektive Gedächtnis mergen. Ach stimmt, das ist ja schon geschehen.
Ni!
Fx
2009-02-18
Ein' habich noch
Auf externe Inspiration von Timbolo hin hier noch eine weitere Latrinengängerkategorie:
Der Heimscheißer
Diese Art des Toilettenbesuchers kann nur etwa einmal pro Halbjahr beim Gang zur Toilette beobachtet werden, aufgrund seiner dissoziativen Phobie vor dem sogenannten Shithouse-Sharing. Klare Anzeichen fuer diesen possierlichen Scheisser sind sein überhasteter Gang zum Örtchen sowie sein hochroter Kopf bei zusammengebissenen Zaehnen. Da man ihn nur im äußersten Notfall (seinem Notfall) zu Gesicht bekommt wird er sich in der Regel wenig darum scheren, ob weitere Personen anwesend sind oder nicht.
Die Beweggründe, sein übliches Domizil zu verlassen, dürften mittlerweile kognitiv erfassbar gewesen sein, oder?
Falls nicht, hier ein anatomisches Anschauungsbeispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=A1mmJ3LdvIQ
Ni!
Fx
Der Heimscheißer
Diese Art des Toilettenbesuchers kann nur etwa einmal pro Halbjahr beim Gang zur Toilette beobachtet werden, aufgrund seiner dissoziativen Phobie vor dem sogenannten Shithouse-Sharing. Klare Anzeichen fuer diesen possierlichen Scheisser sind sein überhasteter Gang zum Örtchen sowie sein hochroter Kopf bei zusammengebissenen Zaehnen. Da man ihn nur im äußersten Notfall (seinem Notfall) zu Gesicht bekommt wird er sich in der Regel wenig darum scheren, ob weitere Personen anwesend sind oder nicht.
Die Beweggründe, sein übliches Domizil zu verlassen, dürften mittlerweile kognitiv erfassbar gewesen sein, oder?
Falls nicht, hier ein anatomisches Anschauungsbeispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=A1mmJ3LdvIQ
Ni!
Fx
2009-02-11
Public Restrooms
Seit langem beobachte ich mit ungehaltener Euphorie das Verhalten von Menschen auf öffentlichen Toiletten. Damit ist weniger der Fixer am Bahnhofsklo gemeint, sondern eher die Kollegen, Komilitonen und Mitschüler auf den Shared Restroomsin der jeweiligen häuslichen Einrichtung. Das besonders Interessante an diesen Situationen sind die Reaktionen der Geschäftigen, sobald ein anderer Gedrängter die Toilette betritt. Dabei fällt schnell ins Auge, dass die Subjekte in recht klar strukturierte Klassen unterteilt werden können. You'll get the idea, wenn ich einfach mal aufliste:
Der "Normale"
Der Normale ist gleich auch schon ein Sonderfall, denn er ist, trotz seiner Bezeichnung, eine der seltensten Formen des WC-Gängers. Er sitzt auf der Toilette und hat einen straight-forward Ablauf. Für ihn ist das Kacken einfach normal. Betritt eine andere Person die Räumlichkeiten, geht alles wie gehabt weiter. Bei erhöhter Flatulenz wird das Konzert unbeirrt fortgeführt und auch die Wischgeräusche werden nicht gedämmt. Es soll ja alles sauber sein, also gründlich zu Werke gehen. Da können die anderen ruhig dran teilhaben, vielleicht lernen sie ja noch was.
Der Schatten
Eine ganz besondere (und besonders erheiternde) Gattung ist der Schatten. Er versucht auf Teufel-komm-raus unsichtbar zu sein, nein, er versucht nicht-anwesend zu sein. Sobald ein weiterer Teilnehmer die örtlichkeiten betritt, wird sämtliches Geräusch zwanghaft vermieden und in Bewegungslosigkeit verharrt. Extreme Varianten heben sogar für die Dauer des Gastaufenthalts die Füße an, damit man ihn nicht erspähen kann. Sein größtes Verhängnis ist das rote Signallabel der verschlossenen Kabinentür.
Der Schatten hat einen sehr starken Opfercharakter. Es reizt mich immer sehr, mir beim Urinieren besonders viel Zeit zu lassen, vielleicht noch ein Liedchen zu pfeifen und extra lang und gründlich die Hände zu waschen. Vielleicht noch mal die Haare machen, Nase putzen. Und dann noch mal zurück zum Urinal und das ganze Prozedere erneut. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird der Schatten keinen Mucks von sich geben.
Wenn man den Schatten in seiner natürlichen Umgebung, ohne externe Einflüsse, erforschen will, kann man das Verlassen der Örtlichkeiten mit simplen Tricks vortäuschen. Tür öffnen, ein paar Schritte andeuten, Tür wieder schließen und abwarten. In der Regel wird das Scham-Tier blitzschnell wieder aktiv und macht deutlich auf sich aufmerksam.
Das hochrote Gesicht bei der Erkenntnis, dass die Privatsphäre von trügerischer Natur war, sobald der Schatten seine Kabine verlässt, ist danach ein reiner Hochgenuss. "NA!? WARSTE SCHÖN KACKEN?"
Der Taktiker
Der Taktiker ist eine etwas lockerere Form des Schattens. Er möchte seine soziale Stellung nicht durch übermäßige Klogeräusche beeinträchtigen. Allerdings ist er zu stur, um seine aktuelle Aufgabe für die Dauer eines Wasserlassens auf Eis zu legen, also geht er beinahe schon militärisch taktisch vor. Er lauert scharfsinnig wie ein Canis Lupus auf der Pirsch, jeder Nerv ist wie ein Drahtseil gespannt und die Beckenbodenmuskulatur wird krampfhaft in Bereitschaft gepresst.
Nimmt er dann ein Geräusch wahr, das in seinen Ohren laut genug ist und lang genug anhält (wie zum Beispiel das Plätschern der Klospülung), bricht die Apokalypse in der Toilettenschüssel aus. Vergleichbar mit einer Druckbetankungsanlage in einem Formel-1 Wagen entlädt sich der Taktiker und wiegt sich sicher in der akustischen Deckung der Spülung.
Der Selbstdarsteller
Wenn ich den Selbstdarsteller psychoanalysieren sollte, würde ich sagen: Er hat in seiner Kindheit eine Mischung aus mangelnder Aufmerksamkeit und Mobbing erfahren. Ich weiß nicht, ob es Freude oder unterdrückte Scham ist, die den Selbstdarsteller antreiben, aber für ihn das Eintreten weiterer Klobesucher wie das Heben des Vorhangs für den Opernsänger.
Seine Kackophonie steigert sich dramatisch von einem mezzopiano über ein moderato zu einem fortissimo an, was das Publikum gleichzeitig unterhält und beschämt. Der Selbstdarsteller macht zeigt auch deutlich, dass er sich seiner Audienz klarstens bewusst ist und bezieht sie mitunter sogar in seine Performance ein. ("Hah hah! Mensch, was hab ich denn geGESSEN?")
Das anschließende Abwischen ist dann keinesfalls rein zweckgebunden, sondern fungiert viel mehr als stimmungsvoller Applaus, (geradezu als Standing Ovations) für die gerade gehaltene Rektal-Arie.
Des weiteren besitzt der Selbstdarsteller einen präzisen Instinkt für Timing, um zeitgleich mit seinem Publikum am Waschbecken zu stehen. Sozusagen die Autogrammstunde. Oder nein, noch besser: "After"-Show Party.
Okay, jetzt wirds zu platt. Ich mach hier mal nen Punkt. Vielleicht wird die Latrinengänger-Enzyklopädie zu einem späteren Zeitpunkt fortgeführt.
To be continued...
Ni!
Fx
Der "Normale"
Der Normale ist gleich auch schon ein Sonderfall, denn er ist, trotz seiner Bezeichnung, eine der seltensten Formen des WC-Gängers. Er sitzt auf der Toilette und hat einen straight-forward Ablauf. Für ihn ist das Kacken einfach normal. Betritt eine andere Person die Räumlichkeiten, geht alles wie gehabt weiter. Bei erhöhter Flatulenz wird das Konzert unbeirrt fortgeführt und auch die Wischgeräusche werden nicht gedämmt. Es soll ja alles sauber sein, also gründlich zu Werke gehen. Da können die anderen ruhig dran teilhaben, vielleicht lernen sie ja noch was.
Der Schatten
Eine ganz besondere (und besonders erheiternde) Gattung ist der Schatten. Er versucht auf Teufel-komm-raus unsichtbar zu sein, nein, er versucht nicht-anwesend zu sein. Sobald ein weiterer Teilnehmer die örtlichkeiten betritt, wird sämtliches Geräusch zwanghaft vermieden und in Bewegungslosigkeit verharrt. Extreme Varianten heben sogar für die Dauer des Gastaufenthalts die Füße an, damit man ihn nicht erspähen kann. Sein größtes Verhängnis ist das rote Signallabel der verschlossenen Kabinentür.
Der Schatten hat einen sehr starken Opfercharakter. Es reizt mich immer sehr, mir beim Urinieren besonders viel Zeit zu lassen, vielleicht noch ein Liedchen zu pfeifen und extra lang und gründlich die Hände zu waschen. Vielleicht noch mal die Haare machen, Nase putzen. Und dann noch mal zurück zum Urinal und das ganze Prozedere erneut. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird der Schatten keinen Mucks von sich geben.
Wenn man den Schatten in seiner natürlichen Umgebung, ohne externe Einflüsse, erforschen will, kann man das Verlassen der Örtlichkeiten mit simplen Tricks vortäuschen. Tür öffnen, ein paar Schritte andeuten, Tür wieder schließen und abwarten. In der Regel wird das Scham-Tier blitzschnell wieder aktiv und macht deutlich auf sich aufmerksam.
Das hochrote Gesicht bei der Erkenntnis, dass die Privatsphäre von trügerischer Natur war, sobald der Schatten seine Kabine verlässt, ist danach ein reiner Hochgenuss. "NA!? WARSTE SCHÖN KACKEN?"
Der Taktiker
Der Taktiker ist eine etwas lockerere Form des Schattens. Er möchte seine soziale Stellung nicht durch übermäßige Klogeräusche beeinträchtigen. Allerdings ist er zu stur, um seine aktuelle Aufgabe für die Dauer eines Wasserlassens auf Eis zu legen, also geht er beinahe schon militärisch taktisch vor. Er lauert scharfsinnig wie ein Canis Lupus auf der Pirsch, jeder Nerv ist wie ein Drahtseil gespannt und die Beckenbodenmuskulatur wird krampfhaft in Bereitschaft gepresst.
Nimmt er dann ein Geräusch wahr, das in seinen Ohren laut genug ist und lang genug anhält (wie zum Beispiel das Plätschern der Klospülung), bricht die Apokalypse in der Toilettenschüssel aus. Vergleichbar mit einer Druckbetankungsanlage in einem Formel-1 Wagen entlädt sich der Taktiker und wiegt sich sicher in der akustischen Deckung der Spülung.
Der Selbstdarsteller
Wenn ich den Selbstdarsteller psychoanalysieren sollte, würde ich sagen: Er hat in seiner Kindheit eine Mischung aus mangelnder Aufmerksamkeit und Mobbing erfahren. Ich weiß nicht, ob es Freude oder unterdrückte Scham ist, die den Selbstdarsteller antreiben, aber für ihn das Eintreten weiterer Klobesucher wie das Heben des Vorhangs für den Opernsänger.
Seine Kackophonie steigert sich dramatisch von einem mezzopiano über ein moderato zu einem fortissimo an, was das Publikum gleichzeitig unterhält und beschämt. Der Selbstdarsteller macht zeigt auch deutlich, dass er sich seiner Audienz klarstens bewusst ist und bezieht sie mitunter sogar in seine Performance ein. ("Hah hah! Mensch, was hab ich denn geGESSEN?")
Das anschließende Abwischen ist dann keinesfalls rein zweckgebunden, sondern fungiert viel mehr als stimmungsvoller Applaus, (geradezu als Standing Ovations) für die gerade gehaltene Rektal-Arie.
Des weiteren besitzt der Selbstdarsteller einen präzisen Instinkt für Timing, um zeitgleich mit seinem Publikum am Waschbecken zu stehen. Sozusagen die Autogrammstunde. Oder nein, noch besser: "After"-Show Party.
Okay, jetzt wirds zu platt. Ich mach hier mal nen Punkt. Vielleicht wird die Latrinengänger-Enzyklopädie zu einem späteren Zeitpunkt fortgeführt.
To be continued...
Ni!
Fx
Hello World!
Okay, um mal kurz einzuleiten. Dieser Blog ist, wie die meisten Blogs absolut nutzlos und maßt sich nicht an, in irgendeiner Form das Leben des Lesers zu bereichern. Viel mehr ist es eine psychologische Müllhalde für Zeugs, das in meinem Kopf umherschwirrt und nicht in den Annalen meines Gehirns verrotten soll. Falls jemand trotzdem durch den Konsum dieses Unfugs Erleuchtung erfahren sollte, oder ihr zumindest einen Schritt näher kommt, der darf mir gern eine steuerfreie Spende zukommen lassen. Meine Kontonummer gebe ich dann auf Anfrage heraus. Diese Spende hilft mir dann widerum auf dem holistischen Weg zur geistigen Endlösung aller Probleme.
Ach ja, für jede Person, die bei politisch inkorrektem Humor gleich vor Bestürzung die Hand vor den Mund- und die Augen aufreißt: Ich kann hier für nichts garantieren.
Ni!
Fx
Post Scriptum: Ich grüße die gesamte Klasse 7B, ausser den Ernie, der pupst immer so viel!
Ach ja, für jede Person, die bei politisch inkorrektem Humor gleich vor Bestürzung die Hand vor den Mund- und die Augen aufreißt: Ich kann hier für nichts garantieren.
Ni!
Fx
Post Scriptum: Ich grüße die gesamte Klasse 7B, ausser den Ernie, der pupst immer so viel!
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